Entsorgung
von Baustellenabfällen
Wo GEBAUT wird, räumen wir auf –
SAUBER und NACHHALTIG
BAUSTELLENABFÄLLE
Der auf Baustellen anfallende Abfall wird von uns effizient und zuverlässig über unsere Containerlösungen erfasst. Unser moderner Containerdienst sorgt dafür, dass die unterschiedlichen Abfallarten fachgerecht gesammelt und anschließend zu unseren spezialisierten Aufbereitungsanlagen transportiert werden. Dabei legen wir besonderen Wert auf Flexibilität: Unsere Containergrößen und Abholintervalle können individuell an die Bedürfnisse jeder Baustelle angepasst werden, sodass ein reibungsloser Ablauf garantiert ist. Gleichzeitig stellen wir durch unsere gut organisierten Prozesse und unser erfahrenes Team sicher, dass alle Entsorgungsaufträge termingerecht und zuverlässig durchgeführt werden. So tragen wir dazu bei, dass Ihre Baustellen sauber und sicher bleiben und der anfallende Abfall umweltgerecht verwertet wird.
Wir entsorgen Ihren Baustellenabfall im gesamten Rhein-Main-Gebiet!
Gesamtübersicht: Bau- und Abbruchabfälle
1. Mineralische Baustoffe
Diese Materialien fallen beim Neubau, Rückbau oder der Sanierung an und sind meist nicht brennbar sowie gut recycelbar.
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Beton
Beispiele: Betonabbruch, Stahlbeton, Fundamentreste, Estrichreste
→ wird oft gebrochen und als Recycling-Baustoff wiederverwendet.
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Ziegel / Mauerwerk
Beispiele: Mauerziegel, Kalksandsteine, Porenbeton, Dachziegel
→ sortenrein gut verwertbar, sollte frei von Putz oder Holz sein.
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Fliesen und Keramik
Beispiele: Wand- und Bodenfliesen, Waschbecken, Toiletten, Kacheln
→ fallen häufig beim Innenausbau oder bei Badsanierungen an.
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Natursteine
Beispiele: Granit, Basalt, Pflastersteine, Mauersteine
→ werden häufig als Schotter oder Unterbaumaterial wiederverwendet.
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Gemischter Bauschutt
Beispiele: Mischung aus Beton, Ziegel, Fliesen, Steinen und Sand
→ nur zulässig, wenn keine Fremdstoffe wie Holz oder Kunststoffe enthalten sind.
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Erdaushub / Boden / Sand / Kies
Beispiele: Erde, Lehm, Felsmaterial, Sand, Kiesbettungen
→ unbelastet verwertbar; bei Verunreinigung gesondert zu entsorgen.
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Putz- und Estrichreste
Beispiele: Gips-, Kalk- oder Zementputz, Estrichreste
→ möglichst getrennt vom mineralischen Bauschutt erfassen.
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Gips und Gipskartonplatten
Beispiele: Rigipsplatten, Gipsbauplatten, Gipsputz
→ dürfen nicht mit Bauschutt vermischt werden, da andere Verwertung notwendig ist.
2. Organische Abfälle
Hauptsächlich brennbare Materialien, die teils recycelbar sind.
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Holz (unbehandelt)
Beispiele: Schalungen, Paletten, Bauholz, Dachlatten
→ kann stofflich oder energetisch verwertet werden.
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Holz (behandelt oder lackiert)
Beispiele: Fensterrahmen, Türen, lackiertes oder imprägniertes Holz
→ nicht recycelbar, wird meist thermisch verwertet.
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Papier und Kartonagen
Beispiele: Verpackungsmaterial, Lieferscheine, Kartons
→ recycelbar, getrennt vom Restmüll erfassen.
3. Metallische Abfälle
Diese Materialien sind wertvolle Sekundärrohstoffe.
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Eisen und Stahl
Beispiele: Armierungen, Bewehrungen, Stahlträger, Schrauben
→ einfach recycelbar über Schrottsammlung.
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Nichteisenmetalle
Beispiele: Kupfer, Aluminium, Messing, Zink, Blei
→ besonders wertvoll, daher getrennt erfassen.
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Kabel und Leitungen
Beispiele: Elektrokabel, Kupferleitungen, Steuerkabel
→ enthalten wertvolle Metalle, sollten separat gesammelt werden.
4. Kunststoffe und Verbundmaterialien
Kunststoffhaltige Baustoffe oder gemischte Materialien aus dem Innenausbau.
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Kunststoffe allgemein
Beispiele: Folien, Rohre, Verpackungen, Kunststoffprofile
→ bei Sauberkeit recyclingfähig.
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Bodenbeläge und Verkleidungen
Beispiele: PVC, Linoleum, Teppichreste, Laminat
→ getrennt nach Materialart erfassen.
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Dämmstoffe (nicht gefährlich)
Beispiele: Mineralwolle neuer Generation, Styropor, Styrodur
→ getrennte Sammlung erforderlich.
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Dämmstoffe (gefährlich, z. B. mit HBCD)
Beispiele: Alte Styroporplatten mit Flammschutzmittel
→ gesonderte Entsorgung notwendig.
5. Schadstoffhaltige und gefährliche Baustoffe
Abfälle mit besonderem Entsorgungsbedarf, da sie gesundheits- oder umweltgefährdend sind.
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Asbesthaltige Baustoffe
Beispiele: Eternitplatten, Asbestzementrohre, alte Fliesenkleber
→ nur in zugelassenen Big Bags transportieren und speziell entsorgen.
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Teerhaltige Produkte
Beispiele: Dachpappen, Straßenaufbruch, Abdichtungen mit Teer
→ als gefährlicher Abfall einzustufen.
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Farben, Lacke und Lösungsmittel
Beispiele: Farbreste, Verdünner, Lackdosen
→ enthalten häufig Lösemittel oder Schwermetalle.
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Öle und Schmierstoffe
Beispiele: Altöl, Hydrauliköl, Schmierfette
→ gehören in separate Sammelbehälter.
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Behandeltes oder belastetes Holz
Beispiele: Bahnschwellen, alte Fensterrahmen, Gartenholz mit Altanstrich
→ thermische Verwertung in Sonderanlagen.
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Kleber, Dichtstoffe und Baustoffreste mit Schadstoffen
Beispiele: Bitumenkleber, alte Dichtmassen, Spachtelmassen
→ gesonderte Erfassung notwendig.
6. Sonstige Bauabfälle
Materialien, die häufig gemischt oder im Umfeld der Baustelle anfallen.
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Glas
Beispiele: Fensterscheiben, Glasbausteine, Isolierglas
→ ohne Rahmen und Dichtstoffe entsorgen.
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Baustellenmischabfälle
Beispiele: Gemische aus Holz, Kunststoff, Dämmstoff, Metall
→ nur zulässig, wenn eine Trennung vor Ort nicht möglich ist.
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Verpackungen
Beispiele: Folien, Kartons, Holzpaletten, Kunststoffbänder
→ nach Verpackungsart trennen und recyceln.
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Elektroschrott
Beispiele: Leuchten, Schalter, Elektrogeräte, Kabeltrommeln
→ nach Elektrogesetz getrennt entsorgen.
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